Salzburger Dom

Domkirche des römisch-katholischen Erzbistums Salzburg

Eines der wohl berühmtesten Denkmäler der Barockstadt ist der Salzburger Dom. Seine prächtige Fassade aus Untersberger Marmor mit den 81 m hohen Türmen dient alljährlich als Kulisse für die Aufführung des „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. Eine Geschichte, die das Weltliche vom Göttlichen klar trennt. Ganz anders die Geschichte der Salzburger Kirchenfürsten, die dem Weltlichen ebenso zugetan waren wie dem Geistlichen und deren Einfluss und Reichtümer legendär waren. Legenden, von denen einmalige Kunstschätze, wie das Rupertuskreuz aus dem 8. Jhdt. im Dommuseum, noch heute zeugen.

Romantisch, der frühere Salzburger Dom

Im Jahr 767 wurde der Grundstein für den Salzburger Dom gelegt. Am 24. September 774 weihte Abt Virgil den Sakralbau den beiden Heiligen Petrus und Rupert, deren Statuen den heutigen Barockbau zieren. Fast 400 Jahre lang blieb der Bau unangetastet, bis die Grafen von Plain im Auftrag des Kaisers Friedrich Barbarossa die Stadt mitsamt dem Gotteshaus niederbrannten. Doch schon 1177, unter Erzbischof Konrad III, wurde an selber Stelle die größte romanische Basilika nördlich der Alpen eingeweiht, deren Ausmaße sogar den Kaiserdom von Speyer übertrafen. Vom Konradinischen Dom blieb das noch heute zu bewundernde Taufbecken, in dem unter anderem Wolfgang Amadeus Mozart getauft wurde.

Feuer und Verwüstung in Salzburg

Im Advent 1598 wütete erneut eine Feuersbrunst in Salzburg. Die Verwüstung nutzte Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau zum Abriss des Doms, dem auch zahlreiche Kunstwerke und sogar umliegende Bürgerhäuser zum Opfer fielen. Darüber hinaus kam er jedoch nicht. Denn er wurde auf der Festung Hohensalzburg eingekerkert, wo er bis zu seinem Tode blieb. Sein Vetter Markus Sittikus übernahm das Amt des Fürsterzbischofs, nicht aber die Bauvisionen seines Vorgängers.

Renaissance und Barock – der heutige Salzburger Dom

Unter Markus Sittikus entstand der heutige Dom, entworfen von Meister Santino Solari, der für den neuen Erzbischof unter anderem das Schloss Hellbrunnentwarf. Aber auch Markus Sittikus war es nicht vorbestimmt sein Werk zu Ende zu sehen. 1619 starb er – „kaum zum Dache gelangt, musste ich schon in die Grube steigen“, so die Grabinschrift. Die Domweihe, die in Prunk und Größe seiner Persönlichkeit Rechnung trug sollte in die Salzburger Geschichte eingehen. Maßgebend dafür war das diplomatische Geschick von Erzbischof Paris Lodron, der es schaffte, dass Salzburg nahezu unangetastet vom Dreißigjährigen Krieg blieb.

Kriegszeiten – Bomben über Salzburgs Dom

1944 zerstörte eine Fliegerbombe die Kuppel des Doms und Teile des Altarraums. Die Renovierung wurde jedoch rasch wieder vorgenommen, sodass der Dom zum dritten Mal in seiner über tausendjährigen Geschichte eingeweiht wurde. Die drei Jahreszahlen 774, 1628 und 1959 am Torgitter erinnern an die Bauwerke sowie an die Menschen, die sie als Denkmäler für Gott und die Nachwelt errichten ließen.

Heute ist der Salzburger Dom ein Wahrzeichen Salzburgs sowie Kulisse für verschiedene Events und Feste in der Mozartstadt, wie der Rupertikirtag, der Salzburger Christkindlmarkt oder der Jedermann im Rahmen der Salzburger Festspiele. Vom Hotel Amadeo Schaffenrath erreichen Sie die Altstadt mit dem Salzburger Dom bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Segway-Sightseeing in Salzburg Zur Pauschale... € 188,- Facebook

Unverbindliche Anfrage




0043 662 63900-0

zur Navigation Sprache wählen: DE EN IT ES FR

Navigieren Sie hier:

Salzburger Dom : Dom zu Salzburg, Domplatz
Salzburger Dom : Dom zu Salzburg, Domplatz

Öffnungszeiten Restaurant

Bestpreis-Garantie

Übernachten ab € 108,- im Doppelzimmer inkl. Tiefgarage, Frühstück und WLAN-Internet.

 

nach oben