Salzburg und das Wasser

10.04.2017

Faszinierende Fakten & einzigartige Schauplätze

Wussten Sie, dass das Salzburger Wasser so rein ist, dass es als Trinkwasser zu 90 Prozent unbehandelt aus der Leitung fließt? Grund genug für uns, das Thema „Wasser in Salzburg“ einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer Salzburg besucht, kommt an vielen Orten mit dem Thema Wasser in Berührung. Manchmal offensichtlich, ein andermal eher „nebenbei“.

Eines steht fest: Ein genauerer Blick lohnt sich. Das Wasser in Salzburg ist nämlich nicht nur wertvolles Lebensmittel. Es kann noch viel mehr. Unterhalten, faszinieren und sogar Storm produzieren. Neugierig? Entdecken Sie jetzt mit dem Amadeohotel das Salzburger Wasser in all seinen Facetten. 

So wasserverwöhnt sind die Salzburger

Der Großteil des Trinkwassers der Stadt Salzburg kommt aus den Grundwasserwerken in Glanegg, St. Leonhard und Taugl (Kuchl). Es ist so rein, dass es unbehandelt in die Leitungen kommt. Nur rund 10 Prozent des Wassers – jenes aus kleineren Quellen – wird mit UV-Licht desinfiziert. Ja, die Salzburger sind wahrlich verwöhnt, was die Qualität des Wassers betrifft. Verantwortlich für die Trinkwasserversorgung der Stadt Salzburg ist die Salzburg AG. Dazu einige Zahlen:

  • 155.000 Kunden
  • rund 12 Millionen m3 Wasser pro Jahr
  • 2 Grundwasserwerke
  • 8 Quellen
  • 9 Wasserspeicher
  • 871 Kilometer langes Wasserleitungsnetz

Durstig? In der Stadt Salzburg stehen gleich 14 Trinkwasserbrunnen bereit. Wer auf der Sightseeing-Tour Durst bekommt, kann auf den Besuch im Supermarkt also verzichten.

Wasser hat allerdings noch eine viel größere Bedeutung für Salzburg. Es versorgt die Stadt nämlich auch mit Strom. So produziert alleine das Salzach-Laufkraftwerk „Sohlstufe Lehen“ 23.000 umliegende Haushalte mit Energie. Und das Kraftwerk im Stadtteil Lehen ist nur eines von vielen Wasserkraftwerken im Bundesland Salzburg.

Wasserkraft hautnah: Die „Sohlstufe Lehen“ ist für Fußgänger begehbar. Während Sie auf der beeindruckenden Staumauer die Salzach überqueren, erleben Sie einen traumhaften Blick auf die Salzburger Altstadt.

Wasserschauplatz Mönchsberg

Um sich genauer mit der Faszination des Wassers in Salzburg zu beschäftigen, bietet sich ein Besuch im Wasser.Spiegel am Mönchsberg (Dr.-Ludwig-Prähauser-Weg) an. Die stillgelegte Wasserkammer nahe der Richterhöhe wird seit 1998 als Museum genutzt. Sie ist Teil des Hochbehälters Mönchsberg, der mit 25.000 m3 unverzichtbar für die Wasserversorgung der Stadt ist. Im Museum lernen Sie die Geschichte und Gegenwart des Salzburger Wassers auf eindrucksvolle Weise kennen.

Augen auf: Den Wasserturm, der am Mönchsberg – gleich neben dem Museum der Moderne – thront, können Sie schon von der Altstadt aus bewundern.

Die Bedeutung der Salzach

Die 225 Kilometer lange Salzach fließt wie selbstverständlich durch die Stadt Salzburg. So selbstverständlich, dass sich kaum jemand nach ihrer Bedeutung fragt. Dabei ist der Fluss schon seit jeher Lebensader und unverzichtbarer Transportweg für das Salz – auch über Salzburg hinaus. Erste Hinweise auf die sogenannte „Salzachschifffahrt“ finden sich bereits im Jahre 825.

Mehr spannende Infos über die „Lebensader Salzach“ erfahren Sie in der gleichnamigen Dauerausstellung im Haus der Natur.

Salzburg-Sightseeing am Wasser

Nachdem es rund 150 Jahre lang still auf der Salzach war, legte im Jahr 2002 mit der „MS Amadeus“ erstmals wieder ein Passagierboot ab. Das Panoramaboot eröffnet einzigartig schöne Blicke vom Wasser auf Salzburg und ist seither eine der beliebten Touristenattraktionen (zwischen März und November). Die Einstiegsstelle befindet sich gleich neben dem Makartsteg.

Eine ganz besondere Salzburg-Rundfahrt ist hingegen neu am Sightseeing-Programm der Mozartstadt: die „Splash-Tour“ mit dem Amphibienbus. Das Fahrzeug ist weltweit einzigartig und wurde speziell für die Stadt Salzburg entwickelt. Zunächst besucht man damit (von April bis Oktober) Salzburg-Highlights wie den Mirabellgarten am Landweg. Das Spektakel beginnt aber erst richtig, wenn sich der Bus in ein Schiff verwandelt und die Fahrt auf der Salzach weitergeht.

Nasse Unterhaltung: die Wasserspiele Hellbrunn

Im Jahre 1612 ließ der damalige Salzburger Fürsterzbischof Markus Sittikus das Schloss Hellbrunn am südlichen Stadtrand als Sommersitz erbauen. Ein Ort des Vergnügens sollte es werden. Ein Ort, der seine Gäste unterhält und zum Staunen bringt. Doch war das Lustschloss mit seinem weitläufigen Park alleine nicht genug.

Das war die Geburtsstunde der Hellbrunner Wasserspiele. Die Wasserautomaten, Grotten und Brunnen sorgen bis heute für feuchtfröhliche Überraschungsmomente bei den Besuchern. Ein Besuch lohnt sich vor allem an heißen Sommertagen oder abends, wenn Licht und Musik das Wasserschauspiel noch bezaubernder machen.

Lesen Sie jetzt, was es in und rund um das Schloss Hellbrunn – nur 10 Minuten vom Amadeohotel Salzburg entfernt – noch alles zu entdecken gibt.

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