Ostern in Salzburg
Frühling in der Mozartstadt
Wenn die ersten Blumen mit ihren kräftigen Farben das Wintergrau durchbrechen und aus scheinbar toten Ästen plötzlich das saftige Grün junger Triebe sprießt, feiert Salzburg das Fest der Auferstehung. Nicht nur in den zahlreichen Barockkirchen in der Altstadt und am Land wird Ostern und damit das ewige Leben gefeiert. Die Stadt selbst scheint aus ihrem Winterschlaf zu erwachen. Gärten, wie der Mirabellgarten, die bis vor kurzem noch in Stille schwarz und grau dalagen, explodieren plötzlich im Farbrausch. Heimkehrende Singvögel begrüßen den Frühling und die unzähligen Besucher, die in Salzburg Urlaub machen.
Brauchtum zu Ostern in Salzburg
Das Osterfest ist im katholischen Salzburg einer der Höhepunkte des Jahres. Beinahe jeder Tag der Osterwoche hat seine eigenen Bräuche. So werden am Palmsonntag, wie beim Einzug Christi in Jerusalem, bunt geschmückte „Palmbuschen“ in festlichen Prozessionen durch Stadt und Dörfer getragen. Jeder Ort hat seine eigene Tradition, wie der „richtige“ Palmbuschen gebunden werden soll.
Der Gründonnerstag ist ein stiller Tag in Salzburg, da selbst die Kirchenglocken stumm bleiben. Am Karfreitag finden sich zahlreiche Gläubige zu den Kreuzwegen, wie etwa auf dem Toskaninihof oder dem Kapuzinerberg ein.
Am Abend des Karsamstags werden vor den Kirchtoren und auf den Berggipfeln Osterfeuer abgebrannt. Sie sollen die Auferstehung Christi feiern. Die Dorfbewohner entzünden am Osterfeuer eine Kerze und tragen so das Osterlicht nach Hause.
Ostersonntag in Salzburg
Am Ostersonntag werden während der Ostermesse Körbe mit bunten Eiern, Schinken und Osterstritzel (Rosinenbrot) geweiht. Ist der formelle Teil des Osterfestes erst einmal erledigt, machen sich die schon unruhigen Kinder – und nicht selten auch Erwachsenen – auf die Suche nach den meist gut versteckten Osternestern. Ein Spaß für die ganze Familie, den auch Sie sich bei Ihrem Urlaub zu Ostern in Salzburg nicht entgehen lassen sollten.
