Salzburger Festspiele 2011
Die Salzburger Sommerfestspiele finden vom 27. Juli bis 30. August 2011 mit 185 Veranstaltungen an 14 Spielstätten statt. Salzburg ist zu dieser Zeit wieder Ort der Begegnung für alle die Oper, Konzert und Schauspiel lieben und dies in höchster Qualität genießen möchten. Ein spannendes Programm mit Uraufführungen, Neuproduktionen und Wiederaufnahmen bieten eine breitgefächerte Palette für Kunstgenießer in einer Stadt, die als Weltkulturerbe diese Auszeichnung wohl verdient hat.
Die Salzburger Sommerfestspiele 2011
Heuer stehen die Salzburger Festspiele unter dem Titel „Das Ohr aufwecken, die Augen, das menschliche Denken“ (Luigi Nono)Der Humanist und Philosoph, Luigi Nono 1890; † 1975 sah die eigentliche Aufgabe der Kunst eben das bewusste „Hören“ mit allen Sinnen.
Die Oper: Festspielzeit in Salzburg
Im Zentrum des Opernprogrammes stehen drei Neuproduktionen:
- Macbeth von Giuseppe Verdi
Die erste Zusammenarbeit zwischen Peter Stein und Riccardo Muti findet bei den Salzburger Festspielen 2011 statt: In der Felsenreitschule wird Peter Stein nach seinem letztjährigen Erfolg mit Sophokles’ Ödipus auf Kolonos die Oper Macbeth (1847), eines der faszinierendsten Werke aus Verdis frühem Schaffen, inszenieren. Eindrucksvoll vergegenwärtigt die erste Shakespeare-Oper des Komponisten ein seit der Antike reflektiertes Thema: wie politische Macht gewonnen, gehalten und verloren wird, mit welchen Folgen für die Gesellschaft und zu welchem Preis für das herrschende Individuum. Unter der Leitung von Riccardo Muti singen der Bariton Željko Lučić die Titelrolle, Tatiana Serjan die Lady Macbeth, Giuseppe Filianoti den Macduff und Dmitry Belosselsky den schottischen General Banco.
- Frau ohne Schatten von Richard Strauss
Mit der Frau ohne Schatten wird 2011 die vierte gemeinsame Oper der Festspielgründer Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal gezeigt. Das 1911 konzipierte, während des Ersten Weltkriegs vollendete und 1919 in Wien uraufgeführte Werk, wird von den Wiener Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann zu hören sein. Thielemann übernimmt damit sein erstes Operndirigat in Salzburg und tritt erstmals nach 2005 wieder bei den Salzburger Festspielen auf. Christof Loy legt nach Haydns Armida und Händels Theodora seine dritte Salzburger Regiearbeit vor.
- Vec Makropulos von Leoš Janáčeks
unter der musikalischen Leitung von Esa-Pekka Salonen, Regie Christoph MarthalerDie Janáček-Tradition der Salzburger Festspiele fortsetzend, steht nach Aus einem Totenhaus, Jenufa und Katja Kabanowa 2011 erstmals Leoš Janáčeks vorletzte Oper Die Sache Makropulos auf dem Spielplan:
Das nach einer Komödie von Karel Čapek entstandene, 1926 uraufgeführte Werk ist wohl Janáčeks exzentrischstes Bühnenwerk, dessen Inhalt der verlockenden Frage nach einem alterslosen, ewigen Leben nachspürt. Im Zentrum steht die Opernsängerin Emilia Marty, die dank eines Elixiers seit über 300 Jahren unter wechselnden Namen lebt. Durch einen Erbschaftsprozess erfolgt die Enthüllung ihrer eigentlichen Identität. Emilia muss entscheiden, ob sie ihre Existenz neuerlich verlängern will.
In allen drei Opern spielt das Wiener Philharmonische Orchester.
Weitere Opernproduktionen im Rahmen der Salzburger Festspiele 2011:
- Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart dirigiert von Robin Ticciati, Regie Claus Guth
- Cosi fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart, dirigiert von Marc Minkowski, Regie Claus Guth
- Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart, dirigiert von Yannick Nézet-Séguin, Regie Claus Guth
- Le Rossignol von Igor Strawinsky (lyrisches Märchen von Hans Christian Anderson)
musikalische Leitung Ivor Bolton, Mozarteumorchester - Iolanta von Peter Iljitsch Tschaikowski (lyrische Oper, Text von Modest Iljitsch Tschaikowski), musikalische Leitung Ivor Bolton, Mozarteumorchester.
Diese Opern werden im Großen Festspielhaus aufgeführt, Anna Netrebko singt in Tschaikowskis Iolanta die blinde Prinzessin, Piotr Beczala ist Graf Vaudémont. Im zweiten Teil dirigiert Ivor Bolton das Mozarteumorchester Salzburg in Igor Strawinskys Le Rossignol. Mit der an atemberaubenden Koloraturen reichen Titelpartie gibt die junge St. Petersburgerin Julia Novikova, Gewinnerin von Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb, ihr Festspieldebüt.
Karten für die Opern im Rahmen der Salzburger Festspiele 2011 sind noch im Kartenbüro Arena erhältlich. Gleich bei uns um die Ecke. Gerne liegen die Karten bei Ihrer Ankunft bei uns an der Rezeption für Sie bereit!
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