Heilige Drei Könige

06.01.2010

hl_drei_koenigeMit dem Begriff Heilige Drei Könige bezeichnet die katholische Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums erwähnten Weisen aus dem Morgenland. Im Neuen Testament werden sie nicht eingehender beschrieben. Bereits im frühen Christentum entstand jedoch eine umfangreiche Legendenbildung, aus der sich ihre Zahl, ihre Bezeichnung als Könige und ihre Namen herleiten.

Ihr Hochfest in der katholischen Kirche ist der 6. Januar, der umgangssprachlich „Dreikönigstag”, auch „Dreikönig” genannt wird. In der Liturgie heißt dieses Fest sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche „Erscheinung des Herrn”.

Feiertag
In Deutschland ist der Dreikönigstag in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ein gesetzlicher Feiertag. Ebenfalls als Feiertag begangen wird der Tag in ganz Österreich, Italien, Schweden, Finnland, Kroatien, Liechtenstein, der Slowakei und Spanien sowie in vereinzelten Teilen der Schweiz.

Brauchtum
In Frankreich, Luxemburg, Spanien, Mexiko, in großen Teilen der Schweiz und in kleinen Teilen Österreichs wird am Dreikönigstag ein Gebäck namens Dreikönigskuchen aufgetischt.

Darüber hinaus gab es früher im ganzen deutschsprachigen Raum die Tradition des Dreikönigsingens. Als sogenannter Heischebrauch wurde er oftmals von unterprivilegierten Menschen dazu genutzt, sich in der kalten Jahreszeit ein Zubrot und einen Zehrpfennig zu verdienen. Diverse Lieder und Vortragstexte blieben bis heute erhalten. Die Vortragenden gingen für gewöhnlich mit einem Stern umher und hatten sich nach Möglichkeit als Könige gekleidet. In der alten Bischofsstadt Hildesheim (Niedersachsen, Deutschland) ist ein solcher Heischebrauch bis heute überliefert. So verlieh der Bischof vom Berge den Pflastersetzern (Patthökern) das Privileg diesen Brauch in der Stadt auszuüben. Vorgetragen wurde ein Sing- und Sprechspiel, das musikalisch begleitet mit Segenssprüchen für die Hausbewohner endet.

Sternsinger
Basierend auf diesem älteren Brauch gehen Gemeindemitglieder seit nunmehr 50 Jahren – je nach Region in der Zeit vom 27. Dezember bis zum Dreikönigsfest manchmal auch noch an dem darauffolgenden Wochenende – als Heilige Drei Könige gekleidet von Haus zu Haus. Meist sind es Kinder und Jugendliche, die diese Aufgabe wahrnehmen; in katholischen Gegenden oft die Ministranten, Kommunionkinder oder andere Jugendliche der jeweiligen Kirchengemeinde, die nicht nur die Frohbotschaft des Evangeliums verkünden, sondern auch Spenden für benachteiligte Kinder sammeln (durchschnittlich werden durch das Kindermissionswerk 3000 überschaubare (Bildungs-)Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert). Die Sternsinger werden von der jeweiligen Pfarrgemeinde ausgesandt. Den Menschen, die sie einlassen, singen die Sternsinger ein Lied und sprechen ein Gebet bzw. sagen Gedichte auf. Dann schreiben sie an die Haustüren bzw. die Türbalken mit geweihter Kreide die traditionelle Segensbitte C+M+B (lateinisch für “Christus Mansionem Benedicat” – “Christus segne dieses Haus”) mit der jeweiligen Jahreszahl.

Feiertag
In Deutschland ist der Dreikönigstag in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ein gesetzlicher Feiertag. Ebenfalls als Feiertag begangen wird der Tag in ganz Österreich, Italien, Schweden, Finnland, Kroatien, Liechtenstein, der Slowakei und Spanien sowie in vereinzelten Teilen der Schweiz.

Brauchtum
In Frankreich, Luxemburg, Spanien, Mexiko, in großen Teilen der Schweiz und in kleinen Teilen Österreichs wird am Dreikönigstag ein Gebäck namens Dreikönigskuchen aufgetischt.

Darüber hinaus gab es früher im ganzen deutschsprachigen Raum die Tradition des Dreikönigsingens. Als sogenannter Heischebrauch wurde er oftmals von unterprivilegierten Menschen dazu genutzt, sich in der kalten Jahreszeit ein Zubrot und einen Zehrpfennig zu verdienen. Diverse Lieder und Vortragstexte blieben bis heute erhalten. Die Vortragenden gingen für gewöhnlich mit einem Stern umher und hatten sich nach Möglichkeit als Könige gekleidet. In der alten Bischofsstadt Hildesheim (Niedersachsen, Deutschland) ist ein solcher Heischebrauch bis heute überliefert. So verlieh der Bischof vom Berge den Pflastersetzern (Patthökern) das Privileg diesen Brauch in der Stadt auszuüben. Vorgetragen wurde ein Sing- und Sprechspiel, das musikalisch begleitet mit Segenssprüchen für die Hausbewohner endet.

Sternsinger
Basierend auf diesem älteren Brauch gehen Gemeindemitglieder seit nunmehr 50 Jahren – je nach Region in der Zeit vom 27. Dezember bis zum Dreikönigsfest manchmal auch noch an dem darauffolgenden Wochenende – als Heilige Drei Könige gekleidet von Haus zu Haus. Meist sind es Kinder und Jugendliche, die diese Aufgabe wahrnehmen; in katholischen Gegenden oft die Ministranten, Kommunionkinder oder andere Jugendliche der jeweiligen Kirchengemeinde, die nicht nur die Frohbotschaft des Evangeliums verkünden, sondern auch Spenden für benachteiligte Kinder sammeln (durchschnittlich werden durch das Kindermissionswerk 3000 überschaubare (Bildungs-)Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert). Die Sternsinger werden von der jeweiligen Pfarrgemeinde ausgesandt. Den Menschen, die sie einlassen, singen die Sternsinger ein Lied und sprechen ein Gebet bzw. sagen Gedichte auf. Dann schreiben sie an die Haustüren bzw. die Türbalken mit geweihter Kreide die traditionelle Segensbitte C+M+B (lateinisch für “Christus Mansionem Benedicat” – “Christus segne dieses Haus”) mit der jeweiligen Jahreszahl.

Claudia Müller von Claudia Müller

Schlagworte: , , , , , , , ,

Hinterlassen Sie einen Kommentar

RSS Feed abonnieren

Unverbindliche Anfrage


Wir sind für Sie da

Ob Sie Fragen, Hinweise oder weitere Informationen benötigen. Zögern Sie nicht Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir sind für Sie da:


Blogverzeichnis Bloggeramt.de Blogverzeichnis RSS Verzeichnis Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Button

zur Navigation Sprache wählen: Sitemap Deutsch English Italiano Español Français

Navigieren Sie hier:

Hotel Salzburg : Hotel Salzburg Stadt : Seminarhotel, Stadthotel
Bestpreis-Garantie

Übernachten ab € 108,- im Doppelzimmer inkl. Tiefgarage, Frühstück, WLAN-Internet und Sauna.