Durch einen Umzug ist der Journalist Christoph Koch ohne Internet und Handy. Dass der DSL-Anschluss nicht wie gewohnt läuft, bringt ihn in Rage. Das beunruhig ihn, bringt ihn aber auch auf eine Idee…
Die Handlung:
40 Tage will Christoph Koch ohne Internet und Handy leben und dann ein Buch darüber schreiben. Das hört sich zuerst einfach an, entpuppt sich aber als schwierige Aufgabe. Wie reagieren seine Freunde auf seine so begrenzte Erreichbarkeit? Wie soll er für die Recherchen für sein Buch ohne Wikipedia, Google und Co auskommen?
Wer sich langweilt spielt, wer in beruflichem Kontakt steht mailt – das geht schnell. Und schnell muss es für uns gehen. Falls man sich doch einmal verspätet gibts aber noch die schnelle SMS. Und alles muss für uns schnell gehen.
Ohne Handy kommt die Pünktlichkeit zurück ins Leben. In den verschiedenen Interviews kommen Ärzte, Psychologen, ein Rabbi, Zuckerberg und Professoren zu Wort. Die neue Medienlandschaft wird unter die Lupe genommen: Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke. Die Dokumentation seines Selbstversuches liest sich wirklich sehr spannend.
Unsere Meinung:
Eine gute Unterhaltung, die auch zum Nachdenken über die eigene Abhängigkeit anregt. Etwas überspitzt sind dann wohl die Tipps des Autors. Denn jeder soll doch für sich allein diese Fragen des Umganges mit den neuen Medien beantworten. Damit diese nicht unser Leben bestimmen, sondern es vielmehr erleichtern und bereichern!
Schlagworte: Buch, Buchtipp, Christoph Koch, Computer, Handy, Ich bin dann mal offline, Internet, Literatur


